Emotionales Halbfinale: Kampfgeist wird mit gerechtem Remis in Elsenfeld belohn

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Emotionales Halbfinale: Kampfgeist wird mit gerechtem Remis in Elsenfeld belohn

Emotionales Halbfinale: Kampfgeist wird mit gerechtem Remis in Elsenfeld belohn

Die Halle in Elsenfeld bebte am 17. Januar 2026. Im Halbfinale der
DRB BIRTAT Bundesliga empfing der SC Kleinostheim mit dem SV
Wacker Burghausen ein echtes Schwergewicht des deutschen
Ringens.
Nach zehn hochintensiven Begegnungen stand ein 10:10-
Unentschieden auf der Anzeigetafel – ein Ergebnis, das dem
leidenschaftlichen Verlauf dieses Mannschaftskampfes vollauf
gerecht wurde und für den SCK im Saisonverlauf von großer
Bedeutung ist.
Der Abend begann ausgeglichen und auf Augenhöhe. Niklas
Stechele lieferte sich bis zur letzten Sekunde einen offenen
Schlagabtausch, musste sich jedoch hauchdünn geschlagen geben.
Direkt im Anschluss setzte Franz Richter im Schwergewicht ein
starkes Ausrufezeichen: Mit viel Druck, Kontrolle und
Entschlossenheit sicherte er einen verdienten Punktsieg und
brachte die Halle erstmals zum Kochen.
Weniger erfolgreich verlief der Auftritt von Eliah Lucyga, der gegen
einen sehr starken Gegner früh in Rückstand geriet. Doch auch er
steckte nie auf und ist ein wichtiger Baustein im Team. Joshua
Morodion zeigte anschließend große Nervenstärke. In einem
taktisch geprägten Duell behielt er die Übersicht und holte einen
wichtigen Punkt für Kleinostheim. Kaisei Tanabe kämpfte mutig
und auf Augenhöhe, musste sich in einem engen Gefecht jedoch
knapp und unglücklich geschlagen geben. Zur Pause lag der SCK mit
4:6 zurück – die Partie blieb völlig offen.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich das Halbfinale weiter zu
einem wahren Krimi.
Pascal Eisele unterlag denkbar knapp nach Punkten, während Artur
Tatarinov mit großer Moral und Einsatz überzeugte, dafür jedoch
nicht belohnt wurde. Auch Khamzat Eldarov stemmte sich mit aller
Kraft gegen die drohende Niederlage und hielt seinen Kampf lange
offen.
Dann folgten die emotionalen Höhepunkte des Abends: Rasul
Shapiev benötigte nur wenige Sekunden für einen spektakulären
Schultersieg und ließ die Halle in Elsenfeld förmlich explodieren.
Plötzlich war Kleinostheim wieder voll im Rennen. Den
Schlusspunkt setzte Alexandrin Gutu, der mit einem dramatischen,
nervenaufreibenden aber am Ende souveränen Punktsieg den viel
umjubelten 10:10-Endstand perfekt machte.
Dieses Unentschieden fühlt sich nach dem Abend für den SC
Kleinostheim wie ein kleiner Sieg an. Die Mannschaft präsentierte
sich geschlossen, leidenschaftlich und kämpferisch auf höchstem
Niveau. Mit dieser Leistung kann der SCK selbstbewusst und
optimistisch auf den entscheidenden Rückkampf in der Endrunde
blicken.

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